Die Waldfrauen
Mit der Wild- und Heilkräuterpädagogin Katja unterwegs zwischen Lenne, Ruhr und Volme
 

Wildkräuterblog

02.04.22

Mensch und Hund Wildkräutertour Duisburg - Walsum, die Zweite


Duisburg - Walsum, Rheinauen

















19.03.22

Mensch und Hund Wildkräutertour Duisburg - Walsum


Duisburg - Walsum Rheinauen


















12.03.22

Hagener Frühblüher Menü


Drei Gänge Wildkräutermenü
















09.02.22

Die ersten Bienen gesichtet🐝Kaum kommt die Sonne raus🌞Auf die nicht nur wir Menschen so sehr gewartet haben🌱Tummeln sich die Bienen auf dem Krokus und sammeln fleißig Nektar. Es summt und brummt ... Herrlich, der Frühling steht vor der Tür.
Deswegen sind unsere Frühblüher so wichtig, sie sind die erste Nahrungsquelle im Jahr für unsere Insekten.


07.02.22

Wildkräutersalat

Die ersten Wildkräuter für den Salat habe ich am Wochenende gesammelt. 

Es ist erstaunlich, was Alles schon zwischen dem braunen, nassen Laub 🍁🍂hervorschaut.
Ein Teil wird immer sofort beim sammeln vernascht 🌿🌱
Sauerampfer
Spitzwegerich
Löwenzahn
Knoblauchrauke
Gundermann
Sauerklee
Scharbockskraut
Waldschaumkraut
Vogelmiere
Blätter der Walderdbeere
Lecker und so gesund. Wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Säuren, Bitter - und Gerbstoffe. Gerade in dieser Jahreszeit bietet uns das Mutter Natur direkt vor unserer Haustür.
Man muss nur genau hinschauen....Guten Appetit


06.02.22


Spaziergang im Regen 🤔hat was 👍🤓🌿

Spaziergang im Regen



02.02.22


Holthauser Bach

Sonntagsspaziergang am Holthauser Bach in Hagen.
Es gibt immer was Neues, Aufregendes und Köstliches zu entdecken🌿 Die Natur erlebt hier durch die Trockenheit und durch das dann folgende Hochwasser einen sehr schönen Wandel.
Hier werde ich wohl auch meine Walpurgis - Wildkräutertour planen 🧙










 30.01.22


FRÜHBLÜHER
Wald- Schaumkraut – Ich liebe den Winter
Es gehört zu einem meiner liebsten Winter-Wildkräuter. Es ist reichlich vorhanden und wächst gerne großflächig in den Wäldern.
Im Sommer wächst das sehr scharf schmeckende Wiesenschaumkraut. Doch jeder hat ja zum Glück ein anderes Geschmacksempfinden, testet einfach mal, welches euch besser schmeckt. Das Wald-Schaumkraut ist nicht so scharf und erinnert geschmacklich an die wohlbekannte Kresse. Es wir daher auch Winter-Kresse genannt.
Vorkommen
Geh ich den Waldwegen entlang und schau nach links und rechts, finde ich immer wieder kleine Kräuterparadise abseits der Wege. Man muss näher heran gehen und den nötigen Sinn für die Wunder der Natur haben, dann erkennt man, dass auf vielen Flächen Wald-Schaumkraut in großer Fülle wächst.
Verwendung in der Küche
Im Winter sind die meisten Wildkräuter klein, aber dafür virl kraftvoller. Eine Ausnahme macht das Wald-Schaumkraut, das sich auch bei Frost nicht davon abhalten lässt zu blühen, kraftvoll und groß zu wachsen. In den Wildkräuter-Salatteller bringt er die nötige Würze und der Brotaufstrich aus Quark oder Frischkäse schmeckt mit ihm doppelt gut.
Blütenstängel, Blütenknospen, Blüten: Sie eigenen sich (von etwa Februar bis Mai) als dezent würzige essbare Dekoration. Samen: Die Samen lassen sich (von etwa Mai bis Juli) als Gewürz für Salate & Salatsaucen verwenden. Im Winter können sie als Keimsaat genutzt werden und spenden so frisches Grün.
Sammeln
Das Wald-Schaumkraut lässt sich am besten mit einen Messer pflücken. Damit kann sehr einfach die Schaumkraut-Rosette abgeschnitten werden, die komplett gegessen werden kann. Geht dabei sehr achtsam vor, damit die Wurzel nicht beschädigt und nicht vom Boden gelöst wird. So wird das Schaumkraut am Leben erhalten und kann schnell nachwachsen.
Verwendung in der Heilkunde
Schaumkräuter enthalten u.a. viel Vitamin C , Magnesium und Senfölglykoside, daher die Schärfe. Senfölglykoside fördern die Leber und Gallentätigkeit. Das Schaumkraut regt die Verdauung an, wirkt krampflösend und als Tee kann bei rheumatischen Beschwerden helfen. In der Volksmedizin gilt es als antibakteriell und blutreinigend, homöopathisch angewendet wirkt es bei Magenkrämpfen. Es findet auch bei Asthma und Husten seine Anwendung.



25.01.22


Birkenporling

Ötzi-Pilz - das moderne Superfood
Der berühmte „Ötzi“ hatte 2 Pilze im Gepäck, als er vor ca.  5.300 Jahren in den Ötztaler Alpen ums Leben kam. Der Mann aus der Jungsteinzeit kannte wohl die entzündungshemmende Wirkung des Birkenporlings.
Heute zahlen die Menschen viel Geld für Prdoukte mit und aus dem Birkenporling, er wird als „Superfood“ angeboten und ist sehr gefragt.
Eins gleich vorab: Die Pilze waren nicht schuld an Ötzis Tod. Vermutlich war genau das Gegenteil der Fall: Der Jungsteinzeitmensch hatte die Birkenporlinge dabei, um sie als Heilmittel zu verwenden. Als sogenannte „Vitalpilze“ sind diese jetzt über 5.000 Jahre später wieder in Mode: Fein pulverisiert sollen sie die Vitalkräfte stärken und werden meistens teuer aus Fernost importiert. Dabei wächst mit dem Birkenporling einer der angeblich wirkungsvollsten Vitalpilze auch in unserer direkten Umgebung.
Überall, wo Birken stehen, kann man die braun/weißen Baumschwämme finden.
Sie erntet ihn am liebsten im Herbst bis Januar „Man sagt, in den ersten sechs Monaten sei dieser Pilz sehr jung und vital, da kann man ihn gut ernten – wenn er noch sehr weich ist und auf der Unterseite weiß.“
Die Verarbeitung von Birkenporlingen
Zum Trocknen schneidet man ihn am besten in kleine Streifen. Ich lege die dann entweder auf ein Blech oder auf den Ofen und dann sind sie eigentlich in ein oder zwei Tagen trocken. Nach dem Trocknen kann man die Pilzscheiben leicht zerkleinern oder im Mixer fein pulverisieren. Zwei Teelöffel davon auf ein Glas Wasser, 30 Minuten lang aufgekocht und fertig ist Ötzis Vital-Tee!
Die Medizin schmeckt sehr bitter, aber genau darin liegt ihre Heilkraft. Wenn Pflanzen Bitterstoffe besitzen und sehr bitter sind, dann heißt das immer, dass das für unseren Magen sehr bekömmlich ist.
Alles Bittere im Mund ist im Magen gesund, sagt ein alter Spruch.
Vielseitig nützlich
Gut möglich, dass Ötzi seine letzte Mahlzeit, nämlich fettes Steinbockfleisch, deshalb mit einer Prise Bitter versetzt hat. Dabei hilft der Birkenporling nicht nur bei akuten Magen- Darm-Beschwerden: Der Ötzi-Pilz wirkt z.B. auch blutstillend, entzündungshemmend und antibiotisch. Der Steinzeitmensch könnte ihn also auch als Wundauflage benutzt haben.
Ansatz als Tinktur
Man sagt dem Birkenporling nach, auch gegen Viren und Tumore wirksam und allgemein regenerierend zu sein. Ich schneide die frischen Pilze klein, fülle sie in ein Glas und begieße sie mit einem Alkohol, zum Beispiel einem hochprozentigen Schnaps oder Wodka. Die Pilze im Glas sollen vollständig von dem Alkohol bedeckt sein. Danach muss man die Pilze an einem warmen Ort vier Wochen ziehen lassen und fertig ist die Vital-Tinktur. Im Internet werden solche Tinkturen als Ötzi-Pilz-Konzentrate teuer verkauft.
Wer sich beim Erkennen dieses Pilzes unsicher ist, kann bei einem Pilzexperten sicher mal eine Tour mitmachen. Das lohnt sich in jedem Fall!



21.01.22

Schneeglöckchen

Frühblüher und weiter gehts…
Das Schneeglöckchen
Wenn ihr euch diese Schönheit im Schnee mal genauer anschaut, werdet ihr euch fragen:
Warum ist auf und direkt um das Schneeglöckchen kein Schnee???
Eigenes kleines Heizkraftwerk
Das Schneeglöckchen produziert mit Hilfe der Zwiebel “Biowärme” von etwa 8 bis 10 Grad und schmilzt damit den leichten Schnee um Stengel und Blätter weg. ... Meist ist das Wasser zur Blütezeit nur in fester Form als Schnee oder Eis vorhanden und kann so nicht von den Wurzeln aufgenommen werden.
Das wilde Schneeglöckchen hat in Bundesgebiet keinen wirklichen Naturstandort.
Das bedeutet, es gibt keine Stellen, an denen die Pflanze natürlicherweise vorkommt. Schneeglöckchen dürfen Sie deshalb und aufgrund der geringen Bestände in Deutschland weder pflücken noch ausgraben.
Alle Pflanzenteile vom Schneeglöckchen sind giftig! Ein besonders hoher Anteil an giftigen Amaryllidaceen-Alkaloiden ist in den Zwiebeln enthalten. Beim Verzehr von Pflanzenteilen kann es zu Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen.
Im Kaukasus hingegen wird das dortige Schneeglöckchen (Galanthus woronowii) jedoch schon lange in der Volksheilkunde verwendet. Die alten Menschen essen die Zwiebeln gegen Alterserscheinungen und Gedächtnisschwäche. Kinder, die an Kinderlähmung erkrankt sind, werden mit einem Tee aus den Zwiebeln behandelt.



12.01.22


Lust auf einen weiteren Frühblüher?!?
Huflattich
Ihr seht die ersten gelben Tupfer im Jahr? Die stammen vom Huflattich. Bereits im Februar fängt er an

 zu blühen. Sichtbar ist zunächst nur der beschuppte Stängel, auf dem die Blüte sitzt.
Abgesehen von der Farbkraft der Blütenköpfe, ist der Huflattich eine eher unauffällige Pflanze,

die sich auf Ödflächen und an Wegrändern zu behaupten weiß. Sogar auf reiner Braunkohle wächst er.

Was für ein Überlebenskünstler.
Besonderheit!
Die Blätter erscheinen erst, nachdem die Blüte vorbei ist.
Der Huflattich gehört zu den Korbblütlern.
Nach antiker Überlieferung soll der Huflattich den blutigen Hufabdrücken der Zentauren entsprungen sein, als diese mit den Menschen kämpften. Zentauren sind Mischwesen mit einem menschlichen Oberkörper und dem Rumpf und Beinen eines Pferds.
Auch die Kelten weihten diese Pflanze den Pferdegöttinnen.
Der Huflattich gehört zu den ältesten Heilpflanzen, auch wenn er oft als Unkraut verrufen ist. Er wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und hilft bei Husten, Halsschmerzen, Bronchitis sowie Nasen- und Ohrenerkrankungen.
1994 erhielt er in Deutschland den Titel der Heilpflanze des Jahres. Seine Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig.
In der Antike erwähnte der berühmte Arzt Hippokrates ihn als Hustenmittel. Der Huflattich enthält ein kräftiges ätherisches Öl und Schleimstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die Atemwege ziehen.
Auch Hildegard von Bingen setzte den Huflattich bei Erkrankungen der Atemwege ein.
Als Tee oder als Gurgellösung tut Huflattich einem aschmerzendem Hals gut. Der Teeaufguss wirkt auch reizlindernd bei Magen- und Darmproblemen.
Zur Zubereitung eignen sich im Frühjahr die getrockneten Blüten, im Laufe des Jahres die Blätter. Die Ernte der Blüten erfolgt während der Morgenstunden. Die Blüten als auch die Blätter sollten beim Abpflücken trocken sein.
Zum Erhalt der wertvollen Inhaltsstoffe erfolgt kein Abspülen. Das Ziel sollte sein, möglichst unbelastete, saubere Wildräuter zu sammeln.
Huflattichtee ist kein täglicher Genusstee und dient allein medizinischen Zwecken.
Vor allem die Blüten enthalten in geringen Mengen Pyrrolizidinalkaloide, die im Verdacht stehen, der Leber zu schaden. Der in der Apotheke erhältliche Tee ist frei von Pyrrolizidinalkaloiden.
Der Huflattich ist die Basis für die Herstellung von Sirup und Hustensaft.
Als Umschlag, Waschung oder Salbe hat er eine positive Wirkung bei Hauterkrankungen. Er lindert Verbrennungen, Schürfwunden und Entzündungen.
Als Creme, Gesichtsdampfbad sowie als Shampoo klärt und reinigt die schwefelhaltige Pflanze.
Sogar in der Küche vollbringt der Huflattich Höchstleistungen. In Salaten sorgen die Blüten, die jungen Blatttriebe sowie die Blätter für eine herzhafte Würze. Auch gekocht und gesalzen schmecken die Triebe. Die Blätter kommen zum Einsatz als Wrap mit beliebiger Füllung.
Huflattichblätter sind eine mineralreiche und Vitamin C haltige Gemüsebeigabe und können entweder gedünstet als Gemüse verwendet und in Suppen oder in Kartoffelbrei beigemischt werden.
Auch im Gemüseanteil des artgerechten Hundefutters ist Huflattich in kleinen Mengen eine gesunde und mineralreiche Zutat.
Haltet die Augen auf.Ich bin gespannt, wann ihr den ersten Huflattich entdeckt 🌿


05.01.22


Die ersten Frühblüher schauen durch das herunter gefallene Laub.
Vielleicht, siehst du sie auch bei deinem nächsten Spaziergang.


Das Scharbockskraut – Ein vitaminreicher Frühlingsbote
„Gelb schien unterm Strauchgehege zu mir her das Scharbockskraut.“ – aus dem Gedicht Frühmärz von Jürgen Feger.
Das Scharbockskraut (Ranunculus ficaria) wird heutzutage nicht mehr als Heilkraut verwendet. Dennoch ist es eine wertvolle Pflanze, da sie eine der ersten, natürlichen Vitamin-C-Quellen im Frühjahr ist.
Stärkung des Immunsystems
Heute bietet das Sortiment im Supermarkt das ganze Jahr eine große Auswahl an vitaminreichem Obst und Gemüse. Früher sah das anders aus. Da mussten die Leute oftmals mit den eingelagerten Vorräten durch die kalte Jahreszeit kommen. Am Ende des Winters konnte dies auch schon mal eine ziemlich karge Kost bedeuten. Da war das Scharbockskraut zu Beginn des Frühjahrs eine willkommene Ergänzung auf dem Speiseplan. Eine Untersuchung hat seinen hohen Vitamin-C-Gehalt bestätigt. Dieser ist etwa dreimal so hoch ist wie im Kopfsalat.
Schiff ahoi!
Im Gegensatz zu den meisten Tieren kann unser Körper kein Vitamin C selbst herstellen, sondern er ist auf die Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Unterbleibt dies, kann sich die Vitamin-C-Mangelerkrankung Skorbut einstellen. Sie hat schon manchem Seefahrer das Leben gekostet. Denn auf hoher See war es früher schwierig, frisches Obst und Gemüse mitzunehmen. Ein leichter Vitamin-C-Mangel bewirkt eine schlechte Wundheilung. Wir werden anfälliger für Infekte und unsere Leistungsfähigkeit nimmt ab. Bei einem ausgeprägten Vitamin-C-Mangel kommt es schließlich zu Blutungen der Haut, Schleimhäute, Muskulatur und inneren Organe. In extremen Fällen kann dies tatsächlich lebensbedrohlich sein. Erwähnenswert ist noch, dass Scharbock eine alte Bezeichnung von Skorbut ist. Davon leitet sich der deutsche Name des Scharbockskrauts ab.
Eine wasserliebende Verwandtschaft
Das in Nord- und Mitteleuropa beheimatete Scharbockskraut gehört zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae). Weitere bekannte Pflanzen dieser Familie sind:
Akelei, Rittersporn, Eisenhut, Leberblümchen, Buschwindröschen, Trollblume und Küchenschelle
Viele dieser Vertreter lieben nasse Standorte. Auch das Scharbockskraut mag feuchte Wiesen, Wälder, Gebüsche und Wegränder. Und bevorzugt basen- und stickstoffsalzreiche Böden.
Was blüht denn da?
Die gelben, sternförmigen Blüten bestehen in der Regel aus acht Kronblättern und haben einen Durchmesser von zwei bis drei Zentimeter. Nach milden Wintern beginnt die Blütezeit bereits Ende Februar, aber üblicherweise fängt sie erst Ende März an. Durch sein zeitiges Erscheinen im Frühjahr gehört dem Scharbockskraut das Sonnenlicht alleine. Aber sobald die anderen Pflanzen, Sträucher und Bäume ihre Blätter ausbilden, stellen sie das kleine Scharbockskraut regelrecht in den Schatten. Ab Ende Mai verabschiedet es sich schließlich, indem es die oberirdischen Pflanzenteile in die Erde zurückzieht.
Kleiner Vermehrungskünstler
Das Scharbockskraut kann sich auf verschiedene Weisen vermehren. Nach der Bestäubung durch Insekten und Bienen können manche Unterarten Samen bilden. Doch damit nicht genug. Es kann sich auch ungeschlechtlich fortpflanzen. Dazu bildet es Wurzelknöllchen, aus denen sich neue Pflänzchen entwickeln können. Außerdem erscheinen sogenannte Brutknöllchen nach der Blüte in den Achseln der Blätter. Diese fallen letztendlich ab und es können daraus ebenfalls neue Ableger entstehen. Wegen ihres Aussehens werden die Brutknöllchen Himmelsgerste, himmlisches Manna oder Himmelsbrot genannt. In schlechten Zeiten wurden sie zusammen mit den Wurzelknollen getrocknet und zu Mehl vermahlen.
Ein Wundermittel gegen Warzen?
Das Scharbockskraut speichert Reservestoffe, die es im Frühjahr nutzt, um frühzeitig auszutreiben. Sie befinden sich in den Wurzelknollen, die meistens eine keulenartig verdickte Form haben. Ihr Aussehen erinnert etwas an Feigwarzen. Deshalb wird die Pflanze im Volksmund auch Feigwurz genannt. Mit dem Saft aus den Wurzeln wurden früher Warzen behandelt. Allerdings gibt es keine wissenschaftlichen Daten, die eine Wirksamkeit ausreichend bestätigen.
Kulinarische Leckerbissen
Die rundlich-herzförmigen Blätter des Scharbockskrauts haben ein fleischig, glänzendes Aussehen. Die Pflanze steht selten allein, sondern es werden meist große Blätterteppiche gebildet. Die Blätter haben einen pfeffrig, scharfen Geschmack und sind knackig frisch. Daraus lassen sich leckere Wildkräutergerichte zubereiten. Es ist allerdings wichtig, dass ihr die Blätter nur vor der Blüte sammelt und auf einen Verzehr großer Mengen verzichtet. Denn nach dem Erscheinen der ersten Blüten wird in den Blättern der giftige Inhaltsstoff Protoanemonin verstärkt gebildet. Er kann zu Magen-Darmreizungen, Erbrechen, Krämpfen und Schwindelanfällen führen. Doch wenn ihr die Vorsichtsmaßnahmen beachtet, steht einem kulinarischen Genuss nichts im Weg.
Guten Appetit!





Was macht die Waldfrau im Winter? 

Diese Frage wird mir  häufig gestellt.

Ich bereite mich auf den Jahreswechsel vor und auf das kommende Jahr. Schaue auf das alte Jahr und definiere meine Ziele und Wünsche für das neue Jahr.

Mit ganz viel Spaß plane ich die Wildkräutertouren und - Workshops mit euch. Das erste Halbjahr steht, auch mit neuen Kooperationen. Auf diese freue ich mich besonders.

Ich plane die Events, laufe neu entdeckte Strecken in Hagen und Umgebung ab. Schaue mir die Natur an, sehe die Immergrünen und sammle frische Wildkräuter, denn auch im Winter möchte ich diese im Salat, auf und in meinen Brot nicht vermissen.


Mit den, über das Jahr gesammelten Wildkräutern, - Früchten, - Samen, und -Wurzeln, probiere ich immer neue Rezepte aus.

Und diese sind dann nicht nur für den eigenen Gebrauch. Die Rezepte werden wir gemeinsam in den Workshops nutzen und die wilden Köstlichkeiten zusammen genießen.

Es ist so eine Freude immer wieder neue Geschmackserlebnisse zu erfahren und der Gedanke: das Alles wächst direkt vor unserer Haustür, macht die Freude nur noch größer.

Auch in der Naturkosmetik und bei den Heilsalben probiere ich immer wieder neue Zusammensetzungen aus. z. B. Rotöl und Rosskastanienbalsam bei müden, schmerzenden Beinen.

Und unsere Hunde kommen auch nicht zu kurz. Immer wieder backe ich Leckerlis mit unterschiedlichen Wildkräutern und Ölen, auch ganz ohne Getreide. Die kleinen Betthupferl sind so beliebt, dass unser Mops fast in sein Körbchen fliegt.

Für die gereizte Hundehaut und die Pfötchen gibt es ein tolles Balsam.


Es ist eine ruhige Zeit und ich genieße bei meinen Spaziergängen mit unseren Hunden die Stille... Kraft sammeln, Ideen entwickeln, Eins sein mit der Natur..


Das mache ich im Winter!

Leckerlis
selber Backen mit frischen Wildkräutern











https://naturschutz.ruhr


Superfood Tour auf Hagen entdecken

https://hagenentdecken.de/heimischen-superfood-mitten-in-der-natur/


Wilde Leckereien ...

Gesund mit Kräutern


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Genießt die kalte Jahreszeit und auch bei Regen einfach mal tief durchatmen.

Beim nächsten schönen Winterspaziergang begib dich auf die Suche nach diesen Schätzen welche dich auf deinem Weg begleiten werden.

Viel Spaß und bleib schön gesund!